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Vermisse mein Hamburg (10.01.2006)

Immer wieder kommt das Gefühl in mir hoch, mich mit jemanden unterhalten zu wollen. Ich beginne meine Freunde aus Hamburg zu vermissen. Das Klönen und Quatschen fehlt mir. Auch wenn ich das alles hier mit meinen „alten“ Berliner Freunden habe und mache, ist es doch mit jedem anders. Würde gern wieder über die ehemaligen Kollegen quatschen, die Geschichten der anderen hören. Zusammen über das Liebesleben plaudern. Gemeinsam in Ottensen rumlaufen und auf Konzerte gehen. Einen DVD-Abend machen und drei Filme hintereinander gucken. Zusammen Spagetti kochen weil nichts anderes da ist und anschließend GZSZ gucken.

In meinem Kopf reihen sich die Bilder von Hamburg zu einem Film zusammen. Mein täglicher Weg zur Arbeit. Durch den Park mit Blick auf die Elbe. Vom Bahnhof Altona, der nach dem Umbau endlich schön geworden ist zum Mercado. Entlang der Geschäfte Richtung Zeise Kinos. Am Knut vorbei. Bis zum Kaktus, das Mexikanische Restaurant. Wie viele Abende habe ich dort verbracht und geredet bis zum Umfallen. Und wenn ich dann mit jemanden aus Hamburg telefoniere, bin ich wieder da. Vergesse Berlin und alles um mich herum.

Obwohl ich mich in Berlin gerade sehr wohl fühle, wird Hamburg doch in meinem Herzen bleiben. Und ich bin mir fast sicher, dass ich irgendwann zurückkommen werde.

Der erste Besuch (11.01.2006)

Das Flugticket ist angekommen. Am 08.02. geht’s also definitiv los. Nur das Visum muss noch beantragt werden. Aber glücklicher Weise muss ich mich darum nicht kümmern.

Seit letzter Woche habe ich nun fast jeden Tag Russischunterricht. Es macht spaß! Und das, obwohl ich Fremdsprachen hasse. Zwar gab es auch schon einen Tag, an dem mir der Kopf so geraucht hat, dass ich alles hinschmeißen wollte, aber ich habe mich wieder motiviert. Auch fällt es mir nicht immer leicht, mich an meine Hausaufgaben zu setzen. Aber bis jetzt klappt es alles. Und ich bin erstaunt, wie viel ich schon gelernt habe. Es ist eine wirklich schwere Sprache. Zwei Fälle mehr, jedes Substantiv muss gebeugt werden und bekommt in jedem Fall eine eigene Endung. Jedes Verb hat ein zweites an seiner Seite mit der gleichen Bedeutung. Man wendet sie nur jeweils unterschiedlich an. Und dann die vielen Ausnahmen. Hat man eine Regel endlich im Kopf, folgen diverse Ausnahmen, die auswendig zu lernen sind.

Der geregelte Tagesablauf tut mir sehr gut. Und ich habe noch Zeit für andere Dinge. Mein Musikmagazin hat mich wieder, meine Kochkünste leben wieder auf, alle Kontakte auf dem Rechner sind gereinigt und eingegeben. Meine Freunde aus Berlin sehen mich wieder.

Die Angst vor meinem Geburtstag in Moskau wurde mir auch genommen. Meine Freundin kommt nach Moskau. Der erste Besuch! Das Visum ist schon beantragt, der Flug gebucht. Ich freu mich so! Das wird in diesem Jahr wohl das schönste Geschenk.



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